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  Das Valle Cannobina
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Die Geschichten sind zum grössten Teil nur mündlich überliefert. Eine der Geschichten vom Tal: "Im fünfzehnten Jahrhundert fanden in der Gegend von Mailand andauernd Schlachten statt. Die damaligen Italiener kämpften nicht selber, sondern hatten Söldner engagiert: Wie Schweizer, Österreicher, Deutsche und unter anderem auch Schotten. Bleiben wir bei den Schotten, diese standen auf der falschen Seite und mussten nach einer Schlacht flüchten. Die Flucht führte diese Schotten ins Valle Cannobina und schlussendlich nach Gurro. In Gurro angekommen, brachten die Schotten die männliche Bevölkerung um. Die neuen Witwen von Gurro waren so beeindruckt, dass sie sofort die Schotten heirateten. Und heute findet alle drei Jahre in Gurro ein Fest statt, mit Trachten und Folklore. Die von Gurro kommen in Schottenröcken und spielen Dudelsack. Manchmal kommt sogar eine Delegation aus Schottland. Wenn Sie diese Geschichte nicht glauben, besuchen Sie das Museum in Gurro. Weitere Geschichten erfahren Sie von den Einheimischen oder von mir. Jedes Dorf pflegt die eigene Kultur. Jedes Dorf hat eine eigene Tracht.

Jedes Dorf hat einen eigenen Dialekt. Jedes Dorf hat fast keinen Kontakt mit dem anderen Dorf. Jeder weiss alles, ausser die Zugereisten.

Feste werden viele gefeiert. Vorallem im Sommer, Herbst, Winter und im Frühling. Gefeiert werden die Dorfheiligen, die restlichen Heiligen, die Kastanien, Kühe die man für die Tiefkühltruhe schlachtet usw.